In unserem Waldschuhlheim könnt ihr viele verschiedene Berufe kennenlernen. Die Wichtigsten sind hier aufgelistet.

 

Förster - Multi-Talent im Wald

Ein Förster muss viele Begabungen und ein vielseitiges Interesse haben. Er muss den Wald und seine Tiere nutzen und schützen. Er muss das große Ganze im Blick haben und gleichzeitig dazu in der Lage sein, in seinem Revier als guter Kaufmann und Holzverkäufer aufzutreten. Letztendlich muss er ein kompetenter Manager für das komplexe Ökosystem Wald sein.

Der Förster von heute kümmert sich vorwiegend um seinen Wald und die darin lebenden Tiere. Er sollte ein Gespür dafür haben, welche Bäume gefällt werden müssen und er muss wissen, welche neuen Bäume gepflanzt werden sollten. Der Förster hat die Aufgabe, das ökologische Gleichgewicht in seinem Wald zu wahren. Dazu gehört letztlich auch die Jagd. Gibt es zu viele Tiere im Wald und schaden sie den Bäumen? Welche Tiere müssen in welchem Umfang gejagt werden? - Wichtige Aufgaben, zu denen noch weitere hinzukommen. Schließlich muss zum Beispiel das gefällte Holz käufergerecht aufgearbeitet, sortiert und termingerecht verkauft werden - hier ist der Förster als Kaufmann gefragt. Darüber hinaus muss sich der Förster darum kümmern, dass der Wald die unterschiedlichen Anforderungen der Erholungssuchenden erfüllt: Spaziergänger, Wanderer, Nordic Walker, Jogger, Mountainbiker, Reiter und viele mehr nutzen den Wald zunehmend als unentgeltlichen Erholungs- und Freizeitraum. Und schließlich die Waldpädagogik und die Verwaltungsarbeit - eine Fülle von Aufgaben also, mit denen der Förster mehr als ausgelastet ist!

(Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde auf die weibliche Form verzichtet.)

Forstwirtschaftsmeister - Ein Leben für und im Wald

Die Geschichte des Menschen ist von Anfang an mit dem Werkstoff Holz verbunden. Denn Holz ist einer der ersten von Menschen genutzten Rohstoffe. Noch heute lässt sich über die Waldarbeit sagen, dass es ein Arbeiten in und mit der Natur ist.

Forstwirtschaftsmeister übernehmen Fach- und Führungsaufgaben zur Mehrung und Erhaltung, Nutzung und Pflege des Waldes. Dabei sind sie beispielsweise für die Planung und Durchführung von Rodungen und Neupflanzungen sowie den damit verbundenen Einsatz von Maschinen und Betriebsmitteln zuständig. Insbesondere bei schwierigen Aufgaben arbeiten sie praktisch mit. Auch die Personal-, Betriebs- und Arbeitsorganisation sowie die Ausbildung von Azubis gehört zu ihrem Aufgabenbereich.

Forstwirtschaftsmeister arbeiten vor allem in Staatsforsten, bei kommunalen und privaten Forstbetrieben, in Forstämtern oder Naturparks. Ihre Arbeiten rund um den Wald finden fast ausschließlich im Freien statt, aufgrund der Großräumigkeit der Forstbetriebe und der teilweise starken Zersplitterung des Waldbesitzes an wechselnden Einsatzorten. Betriebliche Abrechnungen, den Schriftverkehr und andere verwaltende und kaufmännische Arbeiten erledigen sie in Büroräumen.

(Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde auf die weibliche Form verzichtet.)

Forstwirt - Ein Beruf an der frischen Luft

Die Arbeit eines Forstwirtes ist nicht immer ungefährlich. Jede einzelne Aufgabe birgt ihre Besonderheit, da jeder Baum, jeder Arbeitsort seine Eigenheit hat.

Geistige Beweglichkeit, Entschlusskraft und die Fähigkeit biologische, technische und forstbetriebliche Kenntnisse in die Praxis umsetzen zu können, sind Grundvoraussetzungen für den Forstwirtberuf. Forstwirte arbeiten nach den Arbeitsaufträgen des Revierleiters in Gruppen von mindestens 3 Mann weitgehend selbständig. Kein Fließband gibt den Arbeitstakt vor. Für Forstwirte bildet die Holzernte den Schwerpunkt der forstlichen Tätigkeit. Sie ist deshalb auch die wichtigste Einnahmequelle für einen Forstbetrieb. Unter Einbindung moderner Technik gewinnt der Forstwirt den wertvollen Rohstoff Holz und wirkt gleichzeitig pflegend auf den Wald ein. Weitere wichtige Aufgaben sind die Erneuerung, die Pflege und der Schutz des Waldes. Forstwirte führen Landschaftspflegemaßnahmen durch und erstellen und unterhalten Erholungseinrichtungen. Sie sichern durch ihre Tätigkeiten die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes und sind durch ihre Ausbildung und tägliche Arbeit in der Lage, Naturschutzaufgaben auch außerhalb des Waldes wahrzunehmen. Die Tätigkeiten sind vielfältig und machen deshalb diesen Beruf an der frischen Luft so attraktiv. Der Beruf erfordert viel Eigeninitiative, Motivation und selbständiges Handeln, ist aber auch körperlich sehr anstrengend.

(Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde auf die weibliche Form verzichtet.)

 

Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin - Von wegen nur in der Küche stehn

Hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen, kurz HBL stehen keinesfalls von morgends bis abends nur in der Küche! Sie haben ein breites Aufgabenfeld.

Hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen übernehmen qualifizierte Fach- und Führungsaufgaben in hauswirtschaftlichen Großbetrieben. Hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen üben planende, organisatorische, beaufsichtigende und beratende Tätigkeiten aus. Sie sind zuständig für die Personalauswahl, Personalführung und die Ausbildung von Nachwuchskräften. Hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen arbeiten im Sozial- und Gesundheitswesen in Wohnheimen der Alten- und Behindertenhilfe, in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Heimen der Kinder- und Jugendhilfe oder Schullandheimen. Hauswirtschaftliche Betriebsleiter müssen planen und organisieren können und Interesse an Ernährungs- und Gesundheitsfragen haben. Außerdem sollten sie Prozesse überprüfen und kontrollieren können. Dazu benötigen sie Führungsqualitäten, müssen kommunikativ und durchsetzungsfähig sein.

(Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde auf die männliche Form verzichtet.)

Hauswirtschafterinnen - die Alltagsmacher

Hauswirtschafterinnen übernehmen hauswirtschaftliche Versorgungsleistungen sowie die Betreuung von Personen jeden Alters. Dabei sorgen sie vor allem für die Verpflegung, die Haus- und Wäschepflege und die Erfüllung der Alltagsbedürfnisse der Betreuten. Hauswirtschafterinnen arbeiten vorwiegend in sozialen Einrichtungen. Sie arbeiten dort in der Küche, in der Hausreinigung oder in der Wäscherei. Sie üben ihre Tätigkeit nach den Bedürfnissen der zu betreuenden Personen aus und gestalten den Alltag. Dabei achten sie auf Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Qualität, Hygiene, und Umweltschutz. Sie bereiten die Mahlzeiten zu und halten das Haus sauber. Die Anleitung von Kindern sowie die Unterstützung von älteren Menschen bei Alltagsverrichtungen sind hier wesentliche Tätigkeiten. Kreativität entfaltet die Hauswirtschafterin bei der Gestaltung des Wohnbereiches. In landwirtschaftlichen Betrieben übernehmen Hauswirtschafterinnen zusätzlich den Gartenbau und die Gartenpflege. Junge Frauen und Männer die den Beruf der Hauswirtschaft erlernen möchten, dürfen sich gerne bei uns bewerben.

(Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde auf die männliche Form verzichtet.)

 

Bürokauffrau - Organisationstalent im Büro

Die Tätigkeit als Bürokauffrau ist eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit, die ein ausgeprägtes Organisationstalent und eine gute Auffassungsgabe verlangt. Bürokauffrauen übernehmen kaufmännische Aufgaben in Bereichen wie Buchführung, Personalverwaltung oder Rechnungsbearbeitung. Außerdem erledigen sie allgemeine Sekretariatsaufgaben: Sie koordinieren Termine, bereiten Besprechungen vor, erstellen Rechnungen oder bearbeiten den Schriftverkehr. Sie arbeiten in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche. Die Bürokauffrau sollte über Organisationstalent verfügen, kontaktfreudig sein und den Umgang mit modernen Techniken der Bürokommunikation beherrschen.

(Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde auf die männliche Form verzichtet.)

 
 


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